Pauline Tillmann

Vermintes Gelände — Die Konflikte rund um die Ukraine-Berichterstattung

nr15 - netzwerk recherche Jahrestagung

Der Konflikt in der Ukraine, das Verhältnis zu Russland und seinem Präsidenten Putin: Es ist ein Thema, was bei vielen  Zuschauer/innen und Leser/innen sehr viele und heftige Emotionen weckt, zahllose Reaktionen provoziert. Sender und Verlage werden mit Beschwerden geradezu überschwemmt ,- egal ob Tagesschau, die SZ oder der SPIEGEL. Manche beklagen eine einseitige oder fehlerhafte Berichterstattung, andere wittern gar eine konzertierte Kampagne im Auftrag von wem auch immer.

Die Berichterstattung zur Ukraine und zu Russland ist für viele Menschen hierzulande ein Grund, warum sie all zu schnell in den Chor jener einstimmen, die von "Lügenpresse" reden. Sicher: Es wurden auch Fehler gemacht. In einer derart komplizierten Situation auch nicht völlig überraschend. Und sicher auch: Nicht immer wurden diese Fehler schnell genug transparent gemacht, auf (berechtigte) Beschwerden nicht immer souverän reagiert. Und dennoch ist es absurd, die Journalisten/innen als Teil einer "Verschwörung" zu bezeichnen, wie es manche tun.

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