Internet-Startups als Genossenschaft und Franchise

Facebook als Genossenschaft, Foursquare als Franchise-System? Technologisch skalieren Web 2.0 Plattformen wunderbar. Das ist das eine, aber in lokalen Märkten erfolgreich sein, ist das andere. Viele Plattformen vernachlässigen lokale Anfragen von Nutzern, Entwicklern, Kunden oder Werbepartnern. Dabei gäbe es hierfür eine Lösung. Die Genossenschaft oder ein Franchise-System, das lokale Partnern die Möglichkeit gäbe weltweite Businessmodelle vor der eigenen Haustür gewinnbringend umzusetzen.

Wie können weltweite Internetangebote den lokalen Markt erschließen. Facebook beispielsweise ist eine hochtechnologisch skalierbare Plattform. In einzelnen Ländern einen Ansprechpartner als Entwickler, Politiker, Werbekunde oder sogar Nutzer zu erreichen, ist allerdingsderzeit fast ein Ding der Unmöglichkeit. Ebnso gilt dies für Google, YouTube, Foursquare, Twitter oder viele andere Web 2.0 Angebote: Einen Ansprechpartner als Agentur und Werbepartner oder im leichtesten Falle als Nutzer können die wenigsten Unternehmen für den lokalen Markt nennen.Fehlerkorrekturen in Deutschland bei Foursquare? Unmöglich. Vielleicht ist dies der Grund, warum Copycats wie StudiVZ in Deutschland überhaupt erst eine Chance haben. Die Originalplattformen sind offenbar nur daran interessiert, ihre Plattformtechnologie zu skalieren, nicht aber den lokalen Support.

Doch warum setzen diese Angebote nicht auf lokale Vermarktungs- und Vertriebspartner, die auch direkt am Erfolg des Unternehmens beteiligt werden. Unternehmen wie Edeka, Intersport oder McDonalds wären ohne ihre lokalen Unternehmer niemals so erfolgreich geworden. In dieser Isarrunde diskutieren Michael Reuter, Benedikt Köhler und ich über die unser Meinung nach falschen Wachstumsvorstellungen im Web 2.0
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