Deliberation 3.0 - Das Gespenst der digitalen Demokratie geht umre:publica 2012

Demokratie lebt von öffentlicher politischer Deliberation. Die Revolution der digitalen Gesellschaft schafft neue öffentliche Räume und Gemeinschaften. 

Bertram Keller, Marina Weisband, Daniel Reichert, Steffen Albrecht, Julia von Dobeneck wollen ein spontanes Manifest für eine politische “Deliberation 3.0″ verfassen. Das Publikum wird aufgerufen daran parallel zu der Session mitzuschreiben. Die Thesen werden über die Plattform “enquetebeteiligung.de” dann direkt in die Arbeit der Enquete-Kommission “Internet und digitale Gesellschaft” des deutschen Bundestages eingespeist, die im Mai politische Handlungsempfehlungen zu “Demokratie und Staat” beschließt. 
  • Was kann der digitale Marktplatz der Ideen für die Demokratie wirklich leisten? 
  • Wie weit und tief führt politische Argumentation im Netz? 
  • Entsteht ein wirklicher Dialog, eine “digitale Deliberation” mit inhaltlicher Entwicklung? 
  • Wer nimmt daran teil? Und finden diese Debatten ihren Weg zu den politischen Machtzentren? 
  • Wo und wie sollten sie in den institutionellen politischen Prozess eingespeist werden? 
  • Können und sollen daraus neue Formen politischer Repräsentation entstehen? 

Auf dem Panel sitzen Steffen Albrecht (Soziologe, zebralog und Universität Dresden), Marina Weisband (Pschyologin, Politische Geschäftsführerin der Piratenpartei), Julia von Dobeneck (Medienberaterin und Mediatorin, Referentin Bundestagsfraktion B90/ Die Grünen), Daniel Reichert (Politiologe, Liquid Democracy e.V.), Bertram Keller (Philosoph und Jurist, polar und Universität Rostock)

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