Die Auswahl ist groß und wird immer größer: Um die Frage „Und, auf welchen Social Media Kanälen bist du so unterwegs“ wahrheitsgemäß beantworten zu können, muss so mancher schon die Finger zum Abzählen zu Hilfe nehmen.

Facebook, Twitter, YouTube, Pinterest, Instagram, SlideShare etc. pp. Immer öfter wundern sich nicht nur Heavy User, wie das zeitlich alles klappt.

Infos filtern, Nachrichten lesen und beantworten, clevere Statusupdates posten – unzählige Aktionen buhlen um unsere Aufmerksamkeit, meistens gleichzeitig.

Wie lange machen wir das noch mit? Reicht unsere Begeisterung und unser Kommunikations-/Selbstdarstellungsbedürfnis aus, um alle Kanäle aktiv zu halten oder sind unsere Faszinationsreserven bald aufgebraucht?

Aufputsch-Media


Inzwischen sind die Funktionen der Internetkommunikation in Fleisch und Blut übergegangen und nur Hauruck-Relaunches oder ganz neue Plattformen fordern uns noch zum (Neu-)Entdecken auf.

Die re:pubilca BesucherInnen haben jedenfalls teilweise schon mit Social Media Müdigkeit zu kämpfen.

Darüber hinaus sind sie langsam müde, ihr Bedürfnis zu „liken“ und zu „posten“ den Gelegenheitsfacebookern zu erklären.

„Wenn ich dann zu meinen Freundinnen sage ‚Moment, ich muss mal eben einchecken’, gucken die immer ganz verwirrt und fragen 'Warum?', berichtet @schnuppe.

Für sie wiederum ist die Benutzung diverser Kanäle wichtig und Alltag zugleich.

Wie ist das bei euch? Habt ihr langsam die Nase voll oder seid ihr immer noch mit Begeisterung dabei?




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Wir sind Social Media Müde
HDApollo
HDApollo vor vor 23 Monaten
Mir fällt auf, dass der interessanteste Content im Social Media von denen
kommt, die auch im RL den Content liefern, also auch schon zu
Offline-Zeiten. Natürlich hat auch das Web 2.0 ein paar neue interessante
Personen in die Öffentlichkeit gespült, aber gemessen an den Userzahlen
sind das sehr sehr sehr wenige. Mit meinen besten Freunden bin ich über
WhatsApp in Verbindung.

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